Die Zukunft des Ferienreisens – Trendstudie

1.   Autor

Es handelt sich bei dieser Studie um eine unabhängige Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts. Diese wurde Ihnen von Kuoni in Auftrag gegeben. Verantwortlich waren von Seitens des Institutes David Bosshart und Karin Frick. Bei Kuoni war es Eva Ludwig. (Bosshart & Frick, 2006)

2.   Einleitung

Zum 100-jährigen Jubiläum von KUONI wurde diese Studie in Auftrag gegeben. KUONI wollten herausfinden wie ihre europäischen Kunden in 15 Jahren reisen werden. Mit Erkenntnissen aus der Studie möchte KUONI gerüstet sein, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich zur bestmöglichen Zufriedenheit der Kunden zu entwickeln. (Bosshart & Frick, 2006, S. 5)

Die Studie analysiert erstens wie sich die Wünsche und Werte der Kunden entwickeln. Zweitens beschreibt sie die treibenden Faktoren der Veränderung. Drittens beantwortet sie folgende Fragen: Wer verreist in Zukunft? Was sind die Motivationen? Welche neuen Reisemärkte zeichnen sich ab? Welches sind die beliebtesten Destinationen im Jahr 2020? (Bosshart & Frick, 2006, S. 6)

3.   Resultate

In Zukunft wird die Tourismusbranche immer noch ein Massengeschäft sein, jedoch immer mehr in Richtung individualisiertem Massenkonsum hinführen. Andererseits sind die Menschen auf der Suche nach Nähe. Daher auch die vielen Meeting- und Datingreisen. (Bosshart & Frick, 2006, S. 7) Die treibenden Faktoren der Veränderung in der Tourismusbranche sind sozialer, technologischer, wirtschaftlicher, ökologischer und politischer Herkunft. (Bosshart & Frick, 2006, S. 18-26) In Zukunft verreisen die Gäste mit immer weniger inneren Beteiligung und vielmehr einfach nur weil es möglich ist. (Bosshart & Frick, 2006, S. 43) Die Globalisierung und Steigerung der Mobilität ist einer von vier weltweiten Haupttrends. Die anderen drei sind: der demographische Wandel, die technologischen Fortschritte und die Digitalisierung, der Klimawandel und die Nachhaltigkeit. (Hochschule Luzern, 2011, S. 8)

Die Motivationen zum reisen kann diverse Hintergründe haben. Die Gäste können ohne Erwartungen reisen, auf der Suche nach Erholung sein oder sich selber finden wollen. Dazu kommt die Lust nach Ablenkung, Vergnügen und dem Abenteuer. Ebenfalls das Zusammensein mit dem Partner, der Familie oder Freunden. (Bosshart & Frick, 2006, S. 8) Somit können wir die Reisen in folgende Arten unterteilen: Pilgerreisen, Abenteuerreisen, Bildungsreisen, Forschungsreisen und Themenreisen. (Bosshart & Frick, 2006, S. 46-47) Die neuen Reisemärkte und somit der Tourismus können neu ebenfalls in zwei Entwicklungsrichtungen aufgeteilt werden:

  1. „Megahubs“: Der Massentourismus wird grösser, billiger und spektakulärer.
  2. „Nouveau Niches“: Die alten, reifen Tourismusmärkte erfahren eine Auffrischung durch neuen Luxus für alle. Sie werden natürlicher, sanfter, sozialer und gesünder. (Bosshart & Frick, 2006, S. 52)

Die beliebtesten Destinationen im Jahr 2020 können nicht mehr geographisch segmentiert werden. Die Superreichen wollen unter sich bleiben und so kommt es weniger darauf an wohin man verreist aber vielmehr was man vor Ort macht und wenn man dort trifft. (Bosshart & Frick, 2006, S. 61)

Abbildung 1:  Welches sind die wichtigsten Reisemotive vom morgen?

Quelle: (Bosshart & Frick, 2006, S. 47)

4.   Schlussfolgerung

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass wer in Zukunft Erfolg haben will als Anbieter im Dienstleitungssektor, speziell in der Reisebranche, muss ein klares Konzept haben und trotzdem schnell reagieren können. Der Gast verlangt Individualität und diese muss ihm geboten werden. Der Kunde muss ebenfalls immer mehr zum Partner werden und so Teil unserer Strategie sein. Die Veränderungen sind der diversen Faktoren wegen weltweit spürbar.

5.   Quellen

Bosshart, D., & Frick, K. (2006). Studien. Abgerufen am 31. Oktober 2012 von Gottlieb, Duttweiler Institute: http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/Download-Studies

Hochschule Luzern, I. f. (2011). Zürcher Hotelierverein. Abgerufen am 30. 10 2012 von Nachhaltigkeit: http://www.zhv.ch/content-n125-sD.html
Verfasserin: Zoé Laporte

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