Pour un tourisme urbain de qualité

Cette analyse est celle d’une étude présentant les différents aspects de la Gestion Intégrée de la Qualité (GIQ) pour des acteurs touristiques implantés dans des zones citadines.  Le document analysé a été réalisé par la Commission Européenne.

L’étude rassemble des conseils variés pour réussir une Gestion Intégrée de Qualité à travers différents secteurs du tourisme mais aussi avec de nombreux acteurs et collaborateurs. Cela dans le but de mieux contrôler leur domaine d’activité touristique.

Vous pourrez trouver dans ce dossier la synthèse des résultats et des connaissances, une adaptation des conseils fournis par la Commission Européenne à la ville de Lausanne (dans le domaine de l’environnement et le développement durable, l’accessibilité et la mobilité et enfin la sécurité de la ville). Enfin, une analyse les limites de l’étude vous est proposée.

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Tourisme urbain de qualité

Réalisé par Marie Bouhelier, Elisa Baciocchi, Lucile Peccavet, Michaël Chapalay.

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Medizinischer Tourismus: Welle der Zukunft in einer Welt des Schmerzes?

EINLEITUNG

Die Anzahl der Menschen, die ins Ausland reisen um medizinische Behandlung zu suchen, scheint in den letzten Jahren gewachsen zu sein. Dies könnte ein Teil eines wachsenden globalen Trends sein. Thailand ist bei Touristen für seine exotischen Strände und atemberaubenden Tempeln beliebt. Jetzt lockt jedoch dieser „asiatische Tiger“ eine andere Art von Tourismus: Die Patienten (Bauer 2009). Neben die asiatischen Länder hat Lateinamerika in den letzten Jahren das grösste Wachstum erwiesen (Atkinson, 2011). Viele medizinische Touristen haben die Möglichkeit, ein fremdes Land mit wenig oder keine zusätzlichen Kosten zu besuchen, während sie sich von einer Operation erholen oder weitere Behandlungen erhalten (Bauer, 2009). Oft vergisst man, dass die Frau, der Mann oder die ganze Familie des medizinischen Tourists oft Zeit für Urlaub hat, während der Patient in Behandlung ist (Atkinson, 2011).

Der medizinische Tourismus ist ein dynamischer Teil des globalen Gesundheitsmarkts, der eine Vielzahl von Dienstleistungen, Verfahren und Orte der Pflege beinhaltet. Der medizinische Tourismus umfasst sowohl die Immigration der Patienten in ein Land als auch die Auslagerung von Patienten an internationalen Standorten für eine bestimmte Zeit (Goldbach & West, 2010).

ANALYSE

Zuerst wird oft Gesundheit- und Medizintourismus definiert. Dann werden einige der Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Bereichen der Gesundheits- und medizinischem Tourismus, inkl. Wellness und Wohlbefinden Tourismus, zahnärztlicher Tourismus, Stammzell-Tourismus, Transplantations-Tourismus, Abtreibungs Tourismus und Xeno-Tourismus beschrieben. Der Schlüssel, um diese Bereiche zu definieren, sind die Beziehungen zu den Konzepten von Wellness und Krankheit sowie das Ausmass in dem die Regulierung fördert Einzelpersonen, sich beim Kauf von Gesundheitsdienstleistungen und Produkten im Ausland zu engagieren. Wichtige Themen, die oft auftauchen, sind die Regulierung, die Ethik und die Risiken für die die Gesundheit die mit  dem medizinischen Tourismus verbunden sind. Aber auch der relative Mangel an Informationen über das Ausmass des medizinischen Tourismus (Hall, 2011).

RESULTATE UND DISKUSSION

In der Tat ist es nichts Neues, für das Gesundheitswesen ins Ausland zu reisen. Seit langer Zeit reisen die Leute weit, auf der Suche nach Kuren und Heilung. Das 19. Jahrhundert war die Blütezeit der Kurorte und Heilbäder in ganz Europa. Heutzutage suchen Patienten aus der ganzen Welt die neuesten Technologien und höchste Service-Qualität im exklusiven privaten Kliniken, und reisen, wo es notwendig war (Bauer, 2009). Die zwei Hauptgründe, warum die Menschen für medizinische Verfahren verreisen sind Kosten oder Qualität (Atkinson, 2011). Der Gesundheitssektor hat schnell auf dieses Phänomen reagiert. Eine wachsende Anzahl von staatlichen oder privaten Krankenhäusern und Kliniken haben sich aktiv sich als medizinisches Reiseziel vermarktet. Die Hoffnung besteht, durch ein Versprechen von hoher Qualität, technologisch fortschrittliche und preisgünstige Gesundheitsversorgung, Patienten aus  Nachbarländern und weiter weg zu gewinnen (Bauer, 2009). Der Ausbau der globalen medizinischen Leistungen hat auch ein immenses Wirtschaftswachstum in den Entwicklungsländern ausgelöst. Die beliebtesten Behandlungen in diesen Ländern wie Thailand, Indien und Singapur oder auch der Nahen Osten, Südamerika und die Karibik sind Zahn-, Kosmetik-, Herz- und orthopädischen Behandlungen. (Goldbach & West, 2010).

Das Internet hat eine wichtige Rolle gespielt. Die Anzahl an Webseiten, die sich dem medizinischen Tourismus widmen, hat sich in den letzten Jahren vervielfacht und bietet Patienten rund um die Welt  eine Fülle von Informationen und eine grosse Auswahl an Dienstleistungen an (Morgan, 2010). Es gibt viele Organisationen, die  den Patienten bei der Suche nach der Operation im Ausland helfen. Diese Unternehmen helfen den Patienten bei der Suche nach einem Arzt und Krankenhaus bis zu arrangierten Hotel- und Reiseangeboten und Unterkünften. Einige Destinationen bieten Besuche von historischen Stätten oder nationalen Wahrzeichen als Teil des medizinischen Tourismusangebots. Die meisten medizinischen Tourismusdestinationen in den tropischen Orten bieten Strandzugang an um den Patienten “Sonne, Strand und Chirurgie” anbieten zu können. Oft bieten diese Planer ein “Menü” von Dienstleistungen, von denen potenzielle Patienten wählen können. Sie bieten oft eine Vielzahl von medizinischen Tourismus-Destinationen in verschiedenen Preisklassen an. Ein medizinischer Reiseplaner muss sicherstellen, dass die Vorteile von einer Reise ins Ausland die Qualität der Versorgung gegenüber dem Patienten gewährleistet ist. (Goldbach & West, 2010).

Bei einer medizinischen Reise können viele zusätzliche Kosten entstehen, als bei einer herkömmlichen Operation zu Hause. Die Patienten müssen sich auch den Risiken bewusst sein, die eine Operation im Ausland mitbringen kann. Probleme können entstehen und medizinische Komplikationen können sich entwickeln, wenn der Patient nach Hause zurückgekehrt ist. Wenn dies geschieht, muss der Patient nochmals Geld ausgeben, um sich im Inland von einem anderen Anbieter im Gesundheitswesen behandeln lassen zu können (Goldbach & West, 2010).

SCHLUSSFOLGERUNGEN / AUSBLICK    

Trotz der Tatsache, dass der medizinische Tourismus bereits seit 1960 sowohl in- und ausgehenden der Vereinigten Staaten vorhanden ist,  kann man erst seit kurzer Zeit von einer explosionsartigen Entwicklung sprechen. Seit 2003 ist der medizinische Tourismus extrem populär geworden und internationale Krankenhäuser haben sich weltweit geöffnet.

Die Zukunft des medizinischen Tourismusphänomens ist unbekannt. Jedoch wenn die Entwicklung so weiter verläuft, sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Sicherheit der Patienten auf dem globalen Markt zu gewährleisten. (Goldbach & West, 2010)

Literaturverzeichnis

Atkinson, W. (2011). The Amazing (Medical Tourism) Race. Benefits Selling.

Bauer, J. C. (2009). medical tourism wave of the future in a world of hurt? Healthcare Financial Management.

Goldbach, A. R., & West, D. J. (2010). Medical Tourism: A New Venue of Healthcare. Journal of Global Business Issues 4. 2, S. 43-53.

Hall, C. M. (2011). Health and medical tourism: a kill or cure for global public health? TOURISM REVIEW.

Morgan, D. (2010). The groth of medical tourism. Organisation for Economic Cooperation and Development. The OECD Observer.

Autorin: Sylvie 703a

Slumtourismus

Slumtourismus

Sie mögen Slums, Armenviertel oder Favelas genannt werden, die Agglomerationen vieler Grossstädte wo Armut und Kriminalität noch Oberhand haben. Seit 1900 (oder gar noch länger) reisten Menschen aus Spass und purer Neugierde in diese Gegenden reisen um sie zu besichtigen. Im vorderen Jahrhundert reiste der Tourist in den USA in China Town oder Little Italy umher. Heutzutage gelten die Slums von beispielsweise Cape Town, Rio de Janeiro, Mumbai, Nairobi, Jakarta oder Bankoks Klong-Toey-Slum als besuchenswert.

Im Internet gibt es diverse Möglichkeiten, für beispielsweise 25€ eine zweistündige Tour durch die Favelas von Rio de Janeiro zu buchen. Bereits in den letzten Jahren ist ein grosser Boom im Slumtourismus erkennbar. Dieser Zweig des Tourismus wird auch in Zukunft weiter wachsen und schon bald die Grenze der jährlichen Millionenmarke der Einnahmen übersteigen.

Die Meinungen sind gespalten: Sollte der Slumtourismus gefördert oder gestoppt werden? Ist es eine Schande als Tourist dorthin zu fahren oder sollte man die Gelegenheit nutzen um der Wahrheit in die Augen zu schauen und sein Geld da ausgeben wo es auch wirklich benötigt wird?
Es gibt weder richtig noch falsch. In näherer Zukunft wird sich zeigen in welche Richtung sich dieser Trend entwickelt. „Sobald Tourenanbieter den Eintrag in Reiseführer schaffen, geht es los im großen Stil“ (Pott, Pressetext.com, 02.08.2012)

Autoren:
Katja Pfeuti & Mathias Eyer

Quellen:
http://www.slumming.de/home.html
http://www.pressetext.com/news/20120802002
Trendstudie Katja Pfeuti 1.Semester – Poverty Tourism: theoretical reflections and empirical findigs regarding an extraordinary form of tourism
http://www.reiselinks.de/slum-tourismus.html -> Buchungsmöglichkeiten diverser Angebote

Slum-Tourismus

Justbook etabliert sich in der Schweiz

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Justbook ist eine App die jeden Tag last-minute Hotelbuchungen in den grössten Städten von Österreich, Deutschland, Spanien, England und neulich auch in der Schweiz anbietet. Täglich verhandelt Justbook mit 3 bis 5 hochwertigen Hotels um seinen App-Benutzer bis zu 50 Prozent Rabatt anzubieten. Diese App ist auf Android, iPhone und Blackberry kostenlos verfügbar.

Die Zielgruppe von Justbook sind vor allem Geschäftsleute, die ihre Hotelbuchungen wegen Terminänderungen, Flugverschiebungen usw. zum Teil spontan und in letzter Minute machen. Aus diesem Grund bieten sie die Möglichkeit Hotelbuchungen für die gleiche Nacht von 10Uhr morgens bis 2 Uhr nachts zu realisieren. Dabei können die Kunden von last-minute Angeboten profitieren und bis zu 50 Prozent sparen. Zudem erfolgt die Buchung sehr einfach und schnell dank der App.

Dieses Konzept ist sowohl für die Gäste als für die Hoteliers von Vorteil. Die Gäste bekommen attraktive Angebote und die Hoteliers können in letzter Minute noch nicht verbuchte Zimmer verkaufen.

Justbook hat vor kurzem eine Media-Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen bekannt gegeben. Somit hat Justbook sein Hotelangebot erweitert und ist ab sofort in den wichtigsten Städten der Schweiz mit Hotelübernachtungen zu Last-Minute-Preisen präsent. In Zürich, Bern, Basel, Lausanne, Genf und Luzern können Reisende bereits von ihren Angeboten profitieren. Damit wird das Angebot von Justbook auf insgesamt 46 Städte ausgeweitet, darunter europäische Metropolen wie Amsterdam, Prag, und Brüssel sowie zahlreiche Ziele in Deutschland, Österreich, England und Spanien.

Die App des Last Minute-Hotelbuchers wird auf Tickets, Buchungsautomaten, den Webseiten der Eidgenossen sowie in deren eigener App beworben. Unter dem Slogan “Buchen Sie in einem Zug” erhalten SBB-Kunden zudem einen Hotelgutschein im Wert von 20 Franken.

http://www.travelinside.ch/travelinside/de/notdArchiv.php?we_objectID=25787

http://www.justbook.com/last-minute-hotel-app/

http://mobilbranche.de/2012/12/twitter-m-days-justbook/26461

Autor: Laetitia

Power Point

PP_Justbook

Alkoholtourismus

Alkoholtourismus ist eine Tourismusform, welche auf übermässigem Alkoholkonsum basiert. Meist findet dies während Partys statt, was auch ‚Clubbing-Tourismus‘ genannt wird.
Der Alkoholtourismus ist in Badeorten wie zum Beispiel Lloret de Mar oder Mallorca anzutreffen. Aber auch in den meisten Städten ist das hemmungslose Trinken von überwiegend Jugendlichen keine Seltenheit. Weitere typische Orte für den Alkoholtourismus sind das Oktoberfest in München, der Karneval in Brasilien, Rimini oder der Goldstrand Bulgariens.
Der Alkoholtourismus lockt vor allem im Sommer viele Leute an, dessen Durchschnittsalter nicht oft über 20 Jahren ist.
Die Problematik des Alkoholtourismus besteht darin, dass der übermässige Alkoholkonsum und dessen Folgen wie Randalen und Abfälle das Image des Ortes zerstören. Familien mit Kindern und ältere Leute meiden daher diesen Ort.

Quellen:

http://www.bernd-feller.de/Uwe%20Brunn%20Berichte%2006.htm
http://www.latin-travel.de/karneval-und-volksfeste/index.php
http://www.motor-talk.de/bilder/wtf-of-the-day-g41244546/fragezeichen-i204143527.html
https://www.youtube.com/watch?v=d5b8M1kSkgI
http://www.badische-zeitung.de/fotos-die-highlights-des-oktoberfests-in-muenchen?id=20251584
http://www.spreadshirt.de/user/eushirt-au
http://www.deutscherwein.de/2009/05/11/wein-news/tourismus-news/markgrafliche-sommerfrische/Alkoholtourismus

PowerPoint Präsentation:
Alkoholtourismus

Autoren: Eric Le Cunff und Selina Merz

Lama Trekking in Bernese Oberland

There is a new trend to discover the nature differently.
In Bernese Oberland a travel organization called team-events offer his tourist a lama trekking through the beautiful landscape with a great view on the Swiss Alps.
On the lama trekking the tourists discover ancient ruin and walk on romantic ways till they arrive at the end to the Lama Ranch.

Author: Céline Reusser, Florence Sahli
Source: http://www.team-events.ch/outdoor/bergwelt/lamatrekking.html

Lama Trekking in Bernese Oberland

Carte touristique personnalisable

Récemment, l’Office du Tourisme de San Sebastian en Espagne a innové en mettant en place un passe-partout touristique. Ainsi, une carte personnalisable selon certains critères (la langue parlée, le sexe, les centres d’intérêts, …) est disponible à l’Office du Tourisme via un distributeur. Une fois les informations entrées dans l’appareil, celui-ci imprime instantanément le document souhaité. Ce dernier va donc permettre aux visiteurs de s’orienter dans la ville selon leurs propres points d’intérêts.

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Sources:

http://veilletourisme.ca/2012/10/03/un-distributeur-automatique-et-intelligent-de-cartes-touristiques/

http://www.sansebastianturismo.com/info/sansebastianturismo/turismo_hacer.nsf/vowebContenidosId/NT0000099E?OpenDocument&idioma=fra&id=T445121&cat=Recomendados&doc=D

Mots-clés: carte personnalisable, distributeur automatique, tourisme, découverte, passe-partout

Sabrina Maillard, Elodie Bessire, Judith Morsel et Laetitia Mioradelli

CartesPersonnalisables

Geocaching

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Geocaching auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke werden anhand von Koordinaten veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht. Das Geocaching lässt sich auf das schon ältere Letterboxing zurückführen.

Laut der Datenbank von geocaching.com existieren heute weltweit insgesamt über 1’900’000 aktive Caches.

Bei einem Cache handelt es sich zumeist um einen wasserdicht verschließbaren Behälter. Der Behälter selbst kann unterschiedliche Formen haben, von einer kleinen Filmdose über ein Tuperware bis hin zu einem versteckten Tresor, dessen Kombination erst herausgefunden werden muss. Als Verstecke werden kleine Höhlen, Nischen zwischen Felsen oder Baumwurzeln, Mauerritzen, alte Gebäude und so weiter verwendet.

Der Behälter enthält neben dem Logbuch zumeist Tauschgegenstände. Wurde ein Cache gefunden, kann der Finder einen oder mehrere der enthaltenen Gegenstände entnehmen und zum Tausch etwas anderes dafür hinterlegen.

Caches werden üblicherweise dem Schwierigkeitsgrad der Wegstrecke und des Geländes sowie dem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben bewertet.

Es können verschiedene Ausrüstungen verlangt sein, wie z.B. eine Taschenlampe bis hin zur Kletter-, Bergsteiger- oder Tauchausrüstung.

Präsentation: Geocaching_Neu

Autoren: Matthias Niederer & Raphaela Maier

Quellen:

http://www8.garmin.com/company/newsroom/mediagallery/items.jsp?product=010-00318-00

http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching

http://www.geocaching.com/

MILESTONE 2012 – Die Gewinner

Logo

Am 13. November 2012 wurde im Kursaal in Bern unter dem Motto «Auf zu neuen Ufern» zum dreizehnten Mal die wichtigste Auszeichnung der Schweizer Tourismusbranche verliehen. 

Der MILESTONE wird von der htr hotel revue und hotelleriesuisse verliehen und vom SECO im Rahmen des Innotour-Förderprogramms unterstützt.

1. Preis «Herausragendes Projekt»: Weltneuheit CabriO
Die Weltneuheit CabriO ist die erste Luftseilbahn mit offenem Oberdeck und ersetzt die Pendelbahn aus dem Jahre 1975. Bis zu 30 Gäste können neu die Fahrt auf dem Oberdeck mit freier Sicht auf die Bergwelt geniessen. Auf dem Gipfel erwartet sie zudem ein drehbares Restaurant.

2. Preis «Herausragendes Projekt»: Textilland Ostschweiz
Der 2010 gegründete Verein «Textilland Ostschweiz» entwickelt und bündelt touristische Angebote, die das textile Know-how und Erbe der Ostschweiz erlebbar machen. Ziel ist es, die Wettbewerbskraft der Region zu steigern.

3. Preis «Herausragendes Projekt»: Solothurn Services & Seminarmeile Solothurn
Zur Bündelung der knappen finanziellen und personellen Ressourcen vermarktet Solothurn Tourismus gemeinsam mit regionalen Seminaranbietern seit 1996 den Seminarstandort Solothurn. «Die Stadt Solothurn positioniert sich als attraktiver Seminarstandort», kommentiert die Jury, «über längere Zeit wurden ohne Tourismusgesetz Hürden überwunden, Schlüsselelemente wie das Ramada Hotel dazu gewonnen und Schritt für Schritt kleine Strukturen integriert.»

«Umweltpreis»: Climate Project Zürich Nord
Das Hotel Courtyard by Marriott hält mit einer Palette an Massnahmen die klimawirksamen Emissionen möglichst tief. Mit der Buchung des myclimate Climate Package macht der Gast Klimaschutz auf zwei Arten: Einerseits wird der Aufbau der KlimaLokal-Initiative unterstützt, die das Ziel hat, gemeinsam mit der Quartierbevölkerung in Zürich Nord messbar CO2 einzusparen. Andererseits übernachtet der Gast klimaneutral, indem die entstandenen Emissionen in einem Klimaschutzprojekt in Malawi ausgeglichen werden.

«Nachwuchspreis»:  Touren im Lötschental interaktiv planen
Mit dem Online-Tourenplaner oder der «Lötschental App» werden Ausflüglern, Feriengästen und Einheimischen zahlreiche Touren- und Ausflugstipps im Lötschental angeboten. Der Tourentrack wird auf einer vollzoombaren topografischen Karte dargestellt. Interessante Punkte auf der Tour befinden sich als interaktive und klickbare Symbole in der Karte.

«Lebenswerk»:  Claude Nobs
Als Vizedirektor von Montreux Tourismus war Claude Nobs Mitbegründer und langjähriger Leiter des Montreux Jazz Festival. Er verhalf dem Jazz Festival und damit der gesamten Region Montreux zu internationaler Bekanntheit. Es ist ein Paradebeispiel für einen Anlass, der eine gesamte Region touristisch zu prägen vermag. Durch seine Innovationen ist Claude Nobs ein Vorbild für Tourismusschaffende. Nach 46 Jahren als Leiter des Montreux Jazz Festivals packt er auch die nächste Ausgabe mit der für ihn typischen Begeisterung an.

Quellen: http://www.htr.ch/tourismus/3-preis-herausragendes-projekt-solothurn-services–seminarmeile-solothurn-35043.html
http://www.htr-milestone.ch/de
Powerpoint: Milestone2012

Medizintourismus (Medical Tourism) in der Schweiz

Medizintourismus (Medical Tourism) in der Schweiz

Definition des Medizintourismus:

„Als Medizintourismus bezeichnet man die gezielte Inanspruchnahme ärztlicher Behandlungen und Operationen im Ausland, wobei der Aufenthalt im Zielland i.d.R. die Dauer eines Urlaubs nicht übersteigt. In grösseren Staaten spricht man auch dann von Medizintourismus, wenn man zu einer Behandlung in weiter entfernte Regionen des eigenen Landes reist“ (Jelinek, S. 241).

Wo liegt der Unterschied zu Gesundheitstourismus und Wellnesstourismus?

Der Gesundheitstourismus beinhaltet einen Aufenthalt in einem Kurhaus oder einer Wellnessanlage innerhalb oder ausserhalb des Landes. In erster Linie geht es im Gesundheitstourismus nicht um die Behandlung einer akuten Erkrankung, sondern um Prävention, Rehabilitation nach Unfällen oder die Behandlung chronischer Krankheiten wie Asthma oder Rheuma. (Jelinek, S. 241)

Wellnesstourismus gehört in die Kategorie des Gesundheitstourismus und ist eine Urlaubsform die Gesundheit, Erholung und Genuss miteinander verbindet.  (Jelinek, S. 241)

Medizintourismus – Situation in der Schweiz

Medizintourismus auch bekannt aus dem Englischen als Medical Tourism ist ein wachsender Tourismuszweig. Schätzungen aus einer im Jahre 2007 veröffentlichten Studie des National Center for Policy Analysis zufolge, lagen die weltweiten Einnahmen im Jahre 2004 im Medizintourismus bei 40 Milliarden US-Dollar und bis 2012 ging man von Einnahmen von 100 Milliarden US-Dollar aus. (Herrick, 2007, S. 1) Die Schweiz ist hinsichtlich des Trends zum Medizintourismus gegenüber anderen Ländern im Verzug. So haben Spezial- und Universitätskliniken aus Amerika, Grossbritannien, Deutschland, Thailand oder Singapur die Entwicklung hin zum „Medical Tourism“ frühzeitig erkannt und sich dementsprechend auf die ausländische Kundschaft eingestellt. Die internationale Konkurrenz hat Erfahrung, eine ausgezeichnete Reputation und gute Verbindungen. Als Beispiel für gute Beziehungen zu anderen Märkten gilt Grossbritannien, die als frühere Kolonialherrschaft zuverlässige Verbindungen zum asiatischen, bzw. indischen Markt hat. (Cathomas & Arendt, 2009, S. 1769)

Die Schweiz braucht sich vor der internationalen Konkurrenz jedoch nicht zu verstecken. Denn auch sie hat ihre Qualitäten. Sie verfügt über:

v  Tradition, Ansehen eine hohe Glaubwürdigkeit und ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem.

v  Renommierte Kinderärzte, Fachärzte für innere Krankheiten und Chirurgen.

v  Universitätskliniken mit hochrangigen Medizinern in den verschiedensten Gebieten.

Zudem ist die Schweiz neutral, hat einen hohen Lebensstandard und ihre Produkte sind von hoher Qualität, was das Ansehen des Landes nach aussen enorm stärkt. Des Weiteren kommt der Schweiz die zentrale Lage inmitten von Europa zugute, ebenso wie die gute Infrastruktur (Hotels, Flughäfen, Strassen, Spitäler etc.). (Cathomas & Arendt, 2009, S. 1769)

Insbesondere in Westschweizer Kliniken werden heute Patienten aus dem ehemaligen Ostblock und dem Mittleren Osten behandelt. Die Hauptgründe dafür liegen in den fortschrittlichen Behandlungsmethoden und in der hohen Qualität der Behandlungen. In der Deutschschweiz lassen sich viele ausländische Gäste im Universitätsspital Basel oder im „Double Check“ behandeln. (Cathomas & Arendt, 2009, S. 1768)

Double Check

Double Check ist ein medizinisches Zentrum das sich auf Nachuntersuchungen, Ganzkörperchecks und die Vergabe von Zweitmeinungen spezialisiert hat. Untersuchungen werden in kleinem Rahmen durchgeführt was dem Kunden einen Mehrwert gegenüber einem grossen Spital bringt. Zu den Partnerkliniken von Double Check gehören unter anderem die Hirslanden Klinik, die Privatklinik Bethanien und das Universitätsspital Zürich. Double Check arbeitet eng mit den Ärzten und Professoren dieser Kliniken zusammen. (o.A. Double Check)

Bekanntlich herrscht in der Schweiz eine medizinische Überversorgung. Mit circa 350 Akutspitälern und 7.5 Millionen Einwohnern hat die Schweiz im globalen Vergleich eine der höchsten Spitaldichten. Mit einem Ausbau des Medizintourismus könnten diverse Spitäler in der Schweiz ihre Auslastung erhöhen, neue Arbeitsplätze schaffen und profitable Einnahmequellen generieren. Zudem können die Einnahmen aus dem Medical Tourismus dazu genutzt werden die immer weiter steigenden Gesundheitskosten zu senken (10,6% des Bruttosozialprodukts zur Versorgung in der Schweiz) und das Gesundheitswesen der Schweiz mitzufinanzieren. Um im internationalen Mark mithalten zu können müssen die Spitäler in der Schweiz jedoch Flexibler werden und ihre Service- und Kundenorientierung verbessern. Wichtig ist jedoch auch das trotz der lukrativen Einnahmequellen durch ausländische Medical Touristen, das Angebot für die einheimische Bevölkerung nicht eingeschränkt wird. (Cathomas & Arendt, 2009, S. 1770)

Zu Abbildung 1: 95% der analysierten 200 Patienten kamen bereits mit einer Vordiagnose ins „Double Check“. Viele ausländische Patienten suchen das „Double Check“ auf um sich eine Zweitmeinung bei bestehenden medizinischen Problemen einzuholen.

Anzahl Diagnosen

http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/fr/2009/2009-45/2009-45-923.PDF

Zu Abbildung 2: Bei Ankunft in der Schweiz weisen 53% der Patienten schon 1-2 Vordiagnosen auf. Nur gerade 6% kommen für Vorsorgeuntersuchungen in die Schweiz.

Anzahl Diagnosen_Prozent

http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/fr/2009/2009-45/2009-45-923.PDF

Zu Abbildung 3: Der grösste Anteil de 200 Patienten stammt aus Russland.

Herkunftsregionen

http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/fr/2009/2009-45/2009-45-923.PDF

Geografische Verteilung

http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/fr/2009/2009-45/2009-45-923.PDF

Chancen für die Tourismusbranche

Euromonitor International, ein unabhängiges Unternehmen das sich auf die Forschung des Konsumentenmarkts spezialisiert hat (o.A. Euromonitor International), geht davon aus, dass der Umsatz im Medizintourismus in der Schweiz im Jahre 2011 um 20% auf eine Milliarde gestiegen ist. (Douez, 2012) Diese Wachstumsrate ist nicht nur für die medizinische Branche erfreulich. Auch der Tourismus kann von diesem Boom profitieren. Denn oftmals kennen die Medizintouristen die Zieldestination wenig bis gar nicht und sind daher auf Hilfe angewiesen. Dafür benötig es speziell ausgebildete Vermittler, die sich sowohl mit dem Schweizer Gesundheitswesen, dem Tourismusmarkt und den kulturellen Gegebenheiten des Gastes auskennen. Denn oftmals reisen die Patienten nicht alleine, sondern in Begleitung von Verwandten, Bekannten oder Freunden. Die Angehörigen brauchen für die Dauer der Behandlung eine Unterkunft und sie wollen Unterhalten werden.

Medizintourismus

Literaturverzeichnis

Cathomas, G., & Arendt, R. (2009). Global Medicine als Chance für die Schweiz? Abgerufen am 10. Dezember 2012 von SÄZ BMS – Schweizerische Ärztezeitung: http://www.saez.ch/docs/saez/archiv/de/2009/2009-45/2009-45-923.PDF

Douez, S. (6. März 2012). Schweizer Qualität stimuliert auch Medizintourismus. Abgerufen am 11. Dezember 2012 von swissinfo.ch: http://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/Schweizer_Qualitaet_stimuliert_auch_Medizintourismus_.html?cid=32222608

Herrick, D. (November 2007). Medical Tourism: Global Competition in Health Care. Abgerufen am 10. Dezember 2012 von med retreat: http://w.medretreat.com/templates/UserFiles/Documents/Medical%20Tourism%20-%20NCPA%20Report.pdf

Jelinek, T. Kursbuch Reisemedizin – Beratung, Prophylaxe, Reisen mit Erkarankungen. Abgerufen am 10. Dezember 2012 von Google Books: http://books.google.ch/books?hl=de&lr=&id=cGUPJm86-1EC&oi=fnd&pg=PA241&dq=medizintourismus&ots=k6KtrQgcqS&sig=XapuofZVOZ6lVa49IRDJsdQPU28#v=onepage&q=medizintourismus&f=false

o.A. Double Check. Swiss Academic Center for Checkups and Second Opinions. Abgerufen am 10. Dezember 2012 von Doublecheck: http://www.doublecheck.ch/

o.A. Euromonitor International. About us. Abgerufen am 11. Dezember 2012 von Euromonitor International: http://www.euromonitor.com/about-us