Party-Tourismus

Party Tourismus

Der typische Partytourist ist zwischen 18 und 35 Jahre alt und reist in Gruppen für 3-5 Tage in eine Stadt seiner Wahl. Er fällt durch verschwenderisches Verhalten im Umgang mit Geld auf.

Eine Stadt die Partytouristen anziehen möchte muss lange Öffnungszeiten der Clubs anbieten, renommierte DJ’s auflegen lassen und einen non-Stop ÖV-Anschluss gewährleisten. Zudem geht heute nichts mehr ohne Social Media-Marketing. Ebenfalls wichtig ist die Zusammenarbeit mit der lokalen Politik. Diese muss zwingend hinter der Vermarktung als Partystadt stehen.

Typische Partystädte sind Madrid, Barcelona, Ibiza, Valencia, Berlin, London, Amsterdam, Las Vegas, Montreal und andere. Auch Mallorca steht im Ruf eine Partyinsel zu sein. Dies soll sich jedoch ändern und die Mallorquiner möchten in Zukunft wieder vermehrt reichere Gäste empfangen und dem Partytourismus ein Ende setzten.

Dies ist jedoch nicht über Nacht erreichbar, da es schwer ist ein gefestigtes Image zu ändern. Weitere Nachteile von Partytourismus sind Alkohol- und Drogenmissbrauch, Sicherheitsaspekte sowie die Belastung für Einheimische durch Abfall, Lärm und hohe Preise.

Vorteile ergeben sich gegebenenfalls durch einen Anstieg der Besucherzahlen und dadurch finanziellen Erfolgen. Dies beeinflusst auch den lokalen Arbeitsmarkt wo mehr Arbeitsplätze angeboten werden.

Wie beim Beispiel von Mallorca ersichtlich, ist es denkbar, dass ein ausgeprägter Partytourismus andere Gäste wie Kultur-Interessierte oder generell ältere Menschen abschreckt. Somit ist es denkbar, dass eine hohe Anzahl Partytouristen nicht eine generell höhere Anzahl Touristen bedeutet.

Party-Tourismus

Party-Tourismus Kambly Michael und Kalbermatter Claudine

Autor: Kambly Michael und Kalbermatter Claudine

Links: http://veilletourisme.ca/2013/09/23/le-tourisme-festif-vous-entraine-au-bout-de-la-nuit/

http://www.ritzycampus.ch/mod/forum/discuss.php?d=7248

 

 

 

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