Wie der Datenaustausch das Reisen revolutionierte

Schon seit Beginn des Tourismus war dieser abhängig vom Austausch von Informationen. Wann immer man eine neue Sehenswürdigkeit entdeckte, sprach sich dies herum und man schrieb sogar Bücher darüber, womit diese Sehenswürdigkeit an Bekanntheit gewann.
Jedoch war dieser mündliche und teils schriftliche Datenaustausch anfangs sehr langsam, da moderne Reisemöglichkeiten und Infrastruktur fehlten. Seit der Verbesserung dieser Mittel konnten sich die Informationen schneller verbreiten und der Tourismus wuchs besser.
Den Durchbruch schaffte der Tourismus im Zeitalter des Internets. Die Möglichkeit, Daten binnen Sekunden global zu versenden und zu empfangen, liess Sehenswürdigkeiten und anderes sehr viel schneller bekannt werden. Vorallem heute, wo in so gut wie jedem Haushalt mindestens ein Computer mit Internetanschluss steht…. oder besser gesagt, so gut wie jeder Mensch ein Smartphone mit drahtlosem Internet besitzt!

Aber das ist noch nicht alles. Gedanken zur Verbesserung des Marketing grosser Betriebe plus dem Interesse, Applikationen für einen verbesserten Tourismus zu schaffen, nehmen wunderbare, jedoch auch mit Vorsicht zu geniessende Auswüchse an.
Allen voran Google, welcher fleissig Software.. und neuerdings auch Hardware aller Art entwickelt. Darunter gehören beispielsweise die neueste Idee “Google Trekker”. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches von Menschen wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen werden kann. Das Gerät selbst enthält an seiner Spitze eine Rundumkamera, welche komplette, hochauflösende Panoramafotos in weniger als einer Sekunde aufnehmen kann, beziehungsweise als Panoramavideo.
Ein anderes Produkt von Google ist die Verbesserung von Google Maps. Wenn Kunden über ein Google Konto verfügen, können diese auf die Maps zugreifen, und nebenbei zeichnet Google Informationen des Kunden auf, womit Hotels, Restaurants oder sogar geplante Events ermittelt werden können und für alle anderen Menschen auf Google Maps angezeigt werden können. Eine andere geplante Software wäre ein technischer Assistent für beispielsweise die Hotellerie, welche den Aufenthaltsort eines Reisenden in Echtzeit ermittelt. Die Hotelangestellten, bei dem der Kunde gebucht hat, können mit Hilfe dieser Software jederzeit sehen wo sich der Kunde gerade befindet und somit ermitteln, wann dieser in etwa eintrifft.

Bei all dem jedoch stellt sich die Frage, was sonst noch alles mit den gesammelten Daten der Menschen passiert. Heute ist es so, dass für die kostenlose Nutzung vieler Dienste im Gegenzug der Kunde bestimmte Daten, die auch privat sein können, preisgeben muss. Die junge Generation Y, welche mit all dieser Technik aufgewachsen ist, hat kaum bis keine Probleme mit dieser “Datensammelwut” heutiger Technikbetriebe, währenddem ältere Generationen dem kritisch gegenüberstehen.

Werden die Menschen immer gläserner? Ist der Preis des verbesserten Tourismusmarketing die Aufgabe der Privatsphäre?

Powerpoint: präsentation_reisenundtechnik

trekker

Beispiel Google Trekker:

https://www.google.com/maps/views/streetview/swiss-ski-area?gl=ch&hl=de

Autoren:

Dominik Saric & Nicole Sarbach

Quellen:

http://www.tourobs.ch/de-de/trends/resultate-der-market-intelligence/resultate-der-market-intelligence.aspx?action=detail&id=6476

http://hotelmarketing.com/index.php/content/article/expedias_the_future_of_travel_study_compares_travel_habits_across_generatio

http://www.travolution.co.uk/Articles/2013/10/14/7173/expedia+predicts+transformative+technological+revolution.html

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