Die Zukunft gehört uns jungen Reisenden

Die Zukunft gehört uns jungen Reisenden

Es ist nicht all zu unbekannt, dass sich die Technologie immer mehr in unseren Alltag einbettet. Dies zeigt sich auch im Tourismus, vor allem bei der Reservationsart der Kunden. Immer häufiger greifen sie, für die Buchung ihrer Reise auf Internetportale wie ebookers.ch, travel.ch oder kuoni.ch und ersetzten so mit einem „Klick“ die ursprüngliche Arbeit der Reisebüros. Für diese zunehmende Wichtigkeit des Internets in der Tourismusbranche ist unteranderem die Generation Y verantwortlich.

Als Generation Y bezeichnet man alle nach 1980 Geborenen, welche sich vor allem durch ihren technologieaffinen Lebensstil auszeichnen. Meist mit Hochschul- oder Universitätsabschluss, gelten sie als weltoffen, multikulturell und zeigen somit einen grosses Interesse an fremden Kulturen und sozialen Kontakten. Dies und die hohe, ihnen zu Verfügung stehende Freizeit und Budget, sind Mitgründe, weshalb diese Generation besonders reisefreudig ist.

Laut einer Studie der WTO (World Tourism Organisation) machen Junge zwischen 15 und 30 Jahren 20% der Gesamtreisen aus, was ein Wachstum von 40% gegenüber 2007 bestätigt. Mit einer Wertschöpfung von ca. 145 Mia. CHF, weisen sie das grösste Wachstum aller Altersgruppen auf, wobei die WTO ein weiterer Anstieg bis ins Jahre 2020 vorsieht.

Die Reisemotivationen sind dabei unterschiedlicher Natur. Mehrheitlich handelt es sich um die Entdeckung neuer Kulturen, ihre Kenntnisse zu steigern, Einheimische kennen zu lernen, sowie neue Freundschaften zu schliessen. Die Informationsbeschaffung für ihre Reisen laufen meist über das Internet, wobei sie sich stark auf Empfehlungen von Freunden oder Kommentaren anderer Touristen beeinflussen lassen. Dies führt oftmals zu einem viel spontaneren Buchungsverhalten, als ihre Vorgänger.

Aus diesem Grund haben einige Management Organisationen und Unternehmen der verschiedenen Destinationen begonnen, online-Plattformen und insbesondere soziale Medien wie Facebook zu nutzen. Dies kann zu einem schnelleren und vereinfachten Zugriff auf die Angebote und Reservierungserleichterung verhelfen. Zudem sollten Soziale Netzwerke, das Gespräch mit jungen Reisenden und den Firmen ermöglichen, die zunehmend, regelmäßige Interaktionen fordern. Dies führt zu einer besseren Zusammenarbeit und somit zu einem positiven Gesamterlebnis, was beweist, dass man die immer mehr aufkommende junge Reisegeneration nicht unterschätzen und vernachlässigen darf.

Quellen:

Text:

Autoren: Aline Fankhauser und Manuel Fischer