Café Ziferblat

Ziferblat, London

Wie wäre es mit einem Ort zum Verweilen, an dem sich fremde Menschen treffen und niemand gedrängt wird? Wo Tee, Kaffee, Gebäck, Obst, Gemüse und Toast auf’s Haus gehen? Wo auch Mitgebrachtes selbst gegessen und die Küche selbst bedient werden darf?
Das alles gehört zu einer Idee – der Idee des zeitlosen Cafés Ziferblat in London.
Ivan Meetin, der schon neun Cafés dieser Art in Russland und eines in der Ukraine führt, möchte auch den Engländern den Stress im Berufsalltag und Zuhause rauben. Der optimistische Moskauer verlangt drei Pence pro Minute – das macht etwa 2.20 Euro in der Stunde, was sich für eine längere Auszeit auf jeden Fall lohnt. Beim Eingang wird die Ankunftszeit notiert, dann nimmt man sich einen stehen gebliebenen Wecker mit an den Tisch und bezahlt am Ende den erfolgten Preis. Sie lässt sich also ganz leicht ablesen und diejenigen, die sich beeilen müssen, zahlen dementsprechend auch weniger.
Klavier, Schallplattenspieler und Bücher lockern die Atmosphäre im Teilzeitwohnzimmer auf. Ob Student, Geschäftsmann oder Künstler – jeder ist hier herzlichst willkommen.

Milanka Perić & Adrian Roesti, 702_A
TIA_Blog_Cafe_Ziferblat_MP_AR

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