Fallstudie: Nachhaltigkeit in Nationalparks

Im Jahr 1872 wurde mit dem Yellowstone (USA) der erste Nationalpark der Welt eröffnet. Es sollten noch weitere 3‘880 Nationalparks auf der ganzen Welt verteilt folgen. Heute machen sie über 2.9% der Weltoberfläche aus. (Sharpley & Pearce, 2007)

Durch die wachsende Anzahl von Besuchern stand das Management der Nationalparks neuen Herausforderungen gegenüber. Man musste eine Strategie zu entwickeln, um die zukünftige nachhaltige touristische Entwicklung zu garantieren. So entstanden zahlreiche Besucher-Management-Strategien und Pläne. Durch verschiedenste Richtlinien und Prinzipien wurde das Ziel verfolgt, eine Balance zwischen Umwelt und Tourismus zu finden und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. (Sharpley & Pearce, 2007)

In der folgenden Arbeit werden drei verschiedene Studien über das Management der nachhaltigen touristischen Entwicklung in Nationalparks behandelt. Die Analysen beruhen auf dem Management einiger Nationalparks in England, Schweden, Rumänien und Neuseeland.

Die Ergebnisse aller Studien besagen, dass die nachhaltige touristische Entwicklung zwar sehr wichtig sei, jedoch nicht von allen Autoritäten gleich ernst genommen wurde. So kümmern sich die Schwedischen und Rumänischen National Park Authorities (NPA’s) eher um andere Verpflichtungen (Cottrell & Cutumisu, 2006) während die nachhaltige touristische Entwicklung in England sehr eng mit der Rolle der NPA’s verbunden ist (Sharpley & Pearce, 2007).

Auch wird in allen drei Studien die Rolle der Stakeholder analysiert und der Einfluss der Politik und Regierung erwähnt. Ausserdem wurden Handlungsempfehlungen wie die verbesserte Kommunikation und Kooperation sowie das Monitoring des Erfolges von Nachhaltigkeit und das Einsetzten des Marketings in den Studien erwähnt.

Die Schweizer Nationalparks und Naturparks haben im Vergleich zu diesen drei Studien eine andere Herangehensweise an das Management der Parks und viel stärkere Einschränkungen und Vorgaben, aber auch Finanzierung des Bundes. (Schweizerische Eidgenossenschaft, 1980)

Fallstudie

Keywords: Nachhaltigkeit, Nationalpark, Tourismus, Management, Entwicklung, National Park Authorities

Autoren: Rahel Knecht und Selina Merz, 703_b

Fallstudie Nationalpark

Fallstudie: Krisenmanagement im Tourismus

Ein gutes Krisenmanagement ist heute im Tourismus nicht mehr wegzudenken. Jede Tourismusorganisation sollte heutzutage über ein durchdachtes Krisenmanagement verfügen. Damit kann ungewollte, negative Werbung aufgrund falscher Reaktionen (z.B. auf Terroranschläge) vermieden werden.

In dieser Fallstudie werden Handlungsempfehlungen in einer solchen Situation anhand zweier Fallbeispiele aus den USA und aus Grossbritannien aufgezeigt. Anschliessend folgen eine Synthese der Schlussfolgerung und die persönliche Einschätzung der Verfasserinnen dieser Fallstudie für den Schweizer Tourismus.

11. September 2001

.
Fallstudie Krisenmanagement im Tourismus

Autorinnen: Johanna Schnider & Jasmine Noti

Britannia Airport

Proposed London Thames estuary airport

Durch den immer zunehmenden Luftverkehr ist ein Ausbau oder Neubau im Flughafenbereich in London nötig. Das Projekt „Britannia Airport“ schlägt einen schwimmenden Flughafen in der Themse-Mündung vor. Vier Landebahnen sowie Warteräume sollen auf einem Floss schwimmen. Das Ganze soll durch Tragflächenboote, Fähren und Unterwasser-Bahnlinien mit dem Festland verbunden werden. Damit soll eine Langzeitlösung für Londons grosses Platz- und Lärmproblem gefunden werden, was mit anderen Projekten (wie dem Bau einer dritten Landebahn in Heathrow) nicht gewährleistet werden kann. Gleichzeitig soll das Projekt neues Sinnbild für nationalen Stolz präsentieren, die englische Wirtschaft ankurbeln und Umweltimpakte durch die Energiegewinnung von Turbinen minimalisieren.

44% der Londoner unterstützten diese Idee und halten sie für das Beste der vorgestellten Projekte. Auch der Bürgermeister Boris Johnson engagiert sich für „Britannia Airport“. Auf die Unterstützung, vor allem eine finanzielle, kann auch mit China und Katar gerechnet werden, die somit auch von Direktflügen profitieren könnten.

Artikel verfasst von Priska Schär & Céline Wieland, 701b

Quellen:

ž  http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/grossairport-neuer-flughafen-in-london-abheben-von-boris-island/7140792.html

ž  http://www.dezeen.com/2012/09/05/london-britannia-airport-by-gensler/

http://geekshavelanded.com/wp-content/uploads/2012/09/gensler-floating-London-Britannia-Airport-537×336.jpg

Neues Flughafenprojekt

Une intime découverte de Londres

L’association londonienne « Sock Mob » est un groupe d’amis engagés pour les Sans Domicile Fixe (SDF) de la ville.
L’association a mené sa première action pour le projet il y a sept ans. Elle a distribué des chaussettes à tous les sans-abris pour établir un contact avec eux. Par la suite, les SDF ont été invités à guider les touristes au travers de la ville. Cette action avait pour but premier de leur redonner confiance en eux.

londres

Aujourd’hui, il s’agit toujours de l’objectif principal, mais d’autres missions telles que montrer la réalité de la vie dans la rue ainsi que la lutte contre les préjugés à propos des sans-abris sont tout aussi importantes.

PowerPoint:.Sock_mob

Copenhague : http://www.reportersdespoirs.org/wordpress/visite-guidee-avec-un-sdf-22-juin-2011/

Prague : http://www.liligo.fr/blog-voyage/idee-voyage/2012/09/10/a-londres-et-prague-des-sdf-vous-font-decouvrir-leur-ville-12229/

Melanie, David, Yrene & Sophie

Flughafen Bern Belp: Englische Skigäste können nicht mehr landen

Seit über zehn Jahren fliegen englische Charterairlines am Wochenende Skigäste nach Bern-Belp und diese fahren danach weiter in den Skiurlaub in das Berner Oberland. Für die Gäste war dies ein schneller Weg um in die Skiferien zu gelangen. Nun gibt es dieses Jahr schlechte Nachrichten: Der Flughafen Bern-Belp hat beschlossen diese Flüge zu annullieren. Diese Nachricht hat verbreitet Reaktionen ausgelöst.

skywork_flughafen_bern-belp

Vor mehr als zehn Jahren auf Initiative von Herrn Daniel Steffen, Leiter Marketing des Flughafenbetreibes Alpar und Gemeindepräsident von Leissigen, wurde das Geschäft mit den englischen Wintercharter gestartet. Bis zu 80‘000 Logiernächte brachten die Charterflüge aus England ein. Diesen Winter werden diese ausfallen.

Folgende Gründe für das Annullieren der Flüge gibt die Alpar AG an:
– Die ungünstigen Wechselkurse. Skigäste weichen vermehrt nach Österreich oder Frankreich aus. Sie meiden die teure Schweiz und eben das Berner Oberland

– Für Reiseveranstalter stellen Charterflüge einen grossen Risikofaktor dar. Aus diesem Grund werden vermehrt Sitze je nach Buchungsstand in herkömmlichen Linienflügen gebucht, statt ganze Flugzeuge auf Vorrat gechartert.

– Mit Ausnahme der Jungfraubahnen, melden verschiedene Touristiker und Gastgeber des Oberlandes kein Interesse an den Charterflügen an.

 

Die erstgenannten Gründe sind kaum beeinflussbar. Herr Steffen äussert Kritik am dritten Punkt. Dieser wäre am meisten veränderbar und fasst zusammen: «Man wartet immer noch zu oft hinter der Hotelreception, bis der Gast durch die Türe herein kommt. Wie er bis zum Hotel kommt, ist doch egal».
Die Anreise via Bern-Belp ist vom Zeitfaktor her einfach unschlagbar. Wenn der Gast die An- und Abreise via Zürich mache, müsse der englische Gast praktisch zwei Reisetage einrechnen. Viel kürzer ist die Anreise via Bern-Belp. In zwei Stunden ist der Gast vom Flugzeug im Hotel oder schon fast auf der Skipiste. Insbesondere, wenn ein koordinierter Bustransport stattfinde. So kommt es zu einer längeren Aufenthaltsdauer des Gastes und dieser gibt auch mehr Geld aus als in kürzeren Aufenthalten. Es ist nicht verwunderlich, dass Frankreich die englischen Charter übernehme, denn die Bedingungen sind nicht überall vergleichbar. «Dort wird quersubventioniert. Landen die Maschinen beispielsweise in Chambéry, werden keine Landegebühren für den Veranstalter fällig. Diese übernimmt die Tourismusorganisation.» Bis letztes Jahr wurden jeweils samstags 70- bis 150-plätzige Chartermaschinen aus London-Gatwick, Manchester, Birmingham, Southampton und Edinburgh nach Bern eingeflogen. Künftig gibt es nur noch den Linienflug von London nach Bern.

Ob die Änderung in Zukunft besteht, ist für Herrn Daniel Steffen noch unklar. Er werde sich mit den Oberländer Tourismusdirektoren an den Rundentisch setzten. Vielleicht lässt sich das Interesse steigern. Es sei nicht die Aufgabe des Flugplatzes ausländische Gäste und Veranstalter zu aquirieren.

Océane Gex und Fabienne Frutiger

Quellen:

Zeitungsartikel aus der Zeitung Berner Oberländer vom 23. November 2012

http://www.tgv-europe.ch/de/zug-fahrkarte/folge?rfrr=RechercheEnCours_body_hierklicken&hid=15D5

Power Point

Stadtführungen der besonderen Art

Falls Sie die traditionellen Stadtführungen satt haben und einmal etwas anderes erleben möchten, wäre dies sicher eine Alternative für Sie.

In London stehen seit kurzer Zeit Stadtführungen im Angebot, die von Obdachlosen durchgeführt werden. Sie geben Einheimischen und Besuchern die Möglichkeit, ein Stadtviertel aus der Sicht der dort lebenden Obdachlosen zu erleben. Die Idee stammt von der Initiative „The Sock Mob“.

PPT Obdachlosenführungen in London

Die Führungen finden jeweils freitagabends und während dem Wochenende am Nachmittag statt. Eine solche Tour dauert ca. 90 Minuten und kostet rund 15 Fr.

Da diese besondere Art von Stadtführungen noch als Geheimtipp gilt, sind es momentan vor allem Londoner, die „ihre“ Stadt aus einen ganz neuen Blickwinkel kennenlernen. Die Anfragen aus Skandinavien und Deutschland nehmen jedoch immer mehr zu.

Falls Sie noch mehr über diese aussergewöhnlichen Touren erfahren möchten, finden Sie auf diesen Seiten weitere Infos:

–        http://www.spiegel.de/reise/staedte/london-rundgang-wie-obdachlose-die-weltstadt-sehen-a-811132.html
–        http://sockmobevents.org.uk/
–        http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1539782/London-Obdachlose-als-Fremdenfuehrer

Autorin: Jasmine Noti